Clubporträt

Activities

Logo des Lions Club Fürth

So einfach war das

Daniela Eisenstein, Leiterin des Jüdischen Museums Franken,und Klaus  Schicker, Sekretär des LC Fürth, zwischen einigen der über 40 "Hörstationen"

Daniela Eisenstein, Leiterin des Jüdischen Museums Franken,
und Klaus  Schicker, Sekretär des LC Fürth,
zwischen einigen der über 40 "Hörstationen"

Dr. Hanno Loewy, Kurator der Ausstellung, und Klaus Schicker im Gespräch

Dr. Hanno Loewy, Kurator der Ausstellung,
und Klaus Schicker im Gespräch

Unter diesem Titel zeigt das Jüdische Museum Franken an seinem Standort Fürth eine Ausstellung zum Thema "Jüdische Kindheiten und Jugend seit 1945 in Österreich, der Schweiz und Deutschland". Die Ausstellung wurde in nahezu alle Räume des Jüdischen Museums in Fürth integriert und kann bis zum 16. Mai 2005 besucht werden.

Seit 1945 in Österreich, der Schweiz oder in Deutschland als Jüdin, als Jude aufzuwachsen, daran war nichts selbstverständlich. Oder vielleicht doch?

Was hat es bedeutet, hier - nach dem Holocaust - groß zu werden, oder anzukommen als Flüchtling, Migrant oder Nachkomme von Überlebenden?

Schriftsteller und Geschäftsleute, Journalisten, Intellektuelle und Künstlerinnen, ältere und jüngere, gläubige und weniger gläubige, bekannte und weniger bekannte Menschen haben ein Foto zur Verfügung gestellt und eine kurze Geschichte aus ihrer Kindheit und Jugend erzählt: Erlebnisse und Verstörungen des Alltags, kurze Momente des Glücks, der Fremdheit und der Zugehörigkeit, Einblicke in die Vielfalt jüdischer Lebenswelten seit 1945.

Welche Szenen und Konflikte sind in Erinnerungen geblieben? Woran hat sich das Zusammenleben in und mit dieser Gesellschaft festgemacht? Welche Erfahrungen haben die Kindheit und Jugend geprägt? Wie hat man sich selbst sein Leben in Österreich und Deutschland erklärt, in Ländern, die doch "Länder der Täter" waren? Wie hat das Leben hier auf den Familienalltag eingewirkt? Welche gemeinsamen Symbole hat man sich gesucht, um als Gruppe zu bestehen? Und was hieß es, sich aus solchen Gruppenzwängen zu befreien, als Individuum der Gesellschaft (und sich selbst) zu begegnen?

Dr. Hanno Loewy, Kurator der Ausstellung und Direktor des Jüdischen Museums Hohenems (Österreich), hat in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Berlin in 43 Hörstationen Begegnungen mit jüdischen Mitbürgern ermöglicht, mit einem Panorama jüdischer Existenz in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland heute: Pointiert und widersprüchlich, wie die Menschen, die darin leben.

 

Februar 2005


 

 



Jumelage

Verschiedenes

Lions Club - Intern